Das Leben des total unpolitischen Tieres war nicht wegen seiner Ähnlichkeit mit Adolf Hitler bedroht gewesen, sondern wegen dieser leidigen Präsidentschaftswahlen. Das war so: Der Besitzer der Katze, ein pensionierter Busfahrer, hatte im ersten Wahlgang Le Pen gewählt, und als die Frau des Försters davon hörte, hat sie gedroht, seinen Liebling mit ihrem Auto totzufahren, wenn er im zweiten Durchgang nicht für Chirac stimme, den sie zwar nicht ausstehen könne, aber wenn man nur die Wahl habe zwischen einem Superlügner und einem Superfaschisten... alors!
«Das mit der Katze war kein gutes Argument», meint die Förstersfrau heute selber. «Aber die Politiker haben auch keine besseren.� ...