Vergangene Woche war ich in Gstaad. Zuerst aber E-Kultur: Ebenfalls vergangene Woche fand im «Kaufleuten» die bisher einÂzige Lesung von Christian Kracht aus seinem neuen Roman «Imperium» statt. Für Leser, nur kurz, die sich mehr für U- oder Populärkultur plus halbfette Namen interessieren – im Spiegel stand, das Buch sei «durchdrungen von einer rassistischen Weltsicht», der Schriftsteller ein «Türsteher der rechten Gedanken».
Mit Kracht bin ich . . . ich würde gerne schreiben «ein bisschen bekannt», doch das wäre übertrieben. Zwar wurde er mir einmal vorÂgestellt (auf dem Fest zu dem vierzigsten ÂGeburtstag meines Verlegers, als der noch Chefredaktor der Welt war u ...