Herr Elsener, wie hätte Ihr Urgrossvater und Victorinox-Gründer Karl Elsener reagiert, hätte er erfahren, dass Victorinox einmal an der New York Fashion Week Kleider präsentieren würde?
Er wäre sehr überrascht gewesen. Seine ÂVision war es, die Schweizer Armee mit Âeinem Soldatenmesser auszurüsten. Der Umsatz der Armee macht heute weniger als einen Prozentpunkt aus, ist aber für das Firmenimage enorm wichtig.
Sie verkaufen heute Uhren, Reisegepäck oder Kleider. Braucht es Mut, ein VictoÂriÂnox-Parfüm vorzustellen?
Eindeutig! Anfangs war die Haltung bei uns schon sehr distanziert. Viele unserer Mitarbeiter sind stolz, ein Taschenmesser zu produzieren, das die ganze Welt erobert ...