Eines der grössten Rätsel, die sich aufmerksamen politischen Beobachtern stellen, ist die Frage, ob und in welchem Umfang amerikanische Milliardäre in den letzten zwanzig Jahren die Wahlen in Osteuropa, im Nahen Osten und in Nordafrika zum Vorteil des «freien Westens» beeinflusst haben. Der amerikanisierte Ungar George Soros, Milliardär und Philanthrop, ist deshalb zu einer hochgeachteten und in noch mehr Fällen tiefverachteten Figur geworden, die auf meist verdeckten Wegen weit über eine Milliarde Franken in Wahlkämpfe in aller Welt investiert hat. Sein Ziel war es, Kommunisten und illiberale Diktatoren abwählen zu lassen. An deren Stelle sollten talentierte Nachwuchspolitik ...