«Vor einigen Jahren gab es Reklameplakate des Kleidergeschäfts Modissa, die eine junge Frau zeigten, mit der Headline: ‹Typisch Zürcherin, zu spät bei der Gala-Veranstaltung eintreffen, dafür als Erste ein Glas Champagner bekommen› (oder so ähnlich).» Diese Erinnerung erzählte ich in meinem Buch «Zürich», erschienen im deutschen Verlag Hoffmann und Campe, mit dem ich meine Stadt Leuten aus anderen Teilen der Schweiz sowie idealerweise dem Ausland näherbringen wollte. Die Botschaft, unter anderem: Bewohnerinnen und Bewohner Zürichs neigen nicht zu Selbstzweifeln, was als Überheblichkeit verstanden werden kann. Oder, in wärmerem Licht betrachtet, als esprit large, Gros ...