Jan Garbarek, vierzig Jahre haben Sie an Ihrem Saxofon-Ton gearbeitet. Haben ihn konzentriert, geschärft, gereinigt, bis er ganz unverwechselbar geworden ist. Sie sind der grosse Klare, der Reine aus dem hohen Norden. In mancher Hinsicht ist das ein Missverständnis. Ich denke, meine Musik besteht aus so vielen Elementen, spiegelt so viele Einflüsse, dass sie in Wahrheit ein totaler Bastard ist. Sie hat Elemente des Jazz, oder besser: Sie wäre nicht so, wenn ich in frühen prägenden Jahren nicht Jazz gespielt hätte. Es gibt in ihr viel Volksmusikalisches, Anklänge an klassische Musik, Elemente aus der Popmusik, die ich mein Leben lang hörte, das kann keiner vermeiden. Sie ist auf eine ...