Eine marokkanische Hausangestellte serviert Minztee und Sandkuchen. André Heller hat im Wohnzimmer seiner ausserhalb von Marrakesch gelegenen Villa so Platz genommen, dass sein Blick beim Nachdenken auf das schneebedeckte Atlasgebirge fällt. Wenn der 69-ÂJährige aus seinem ÂLeben erzählt, ist man ein ums andere Mal von seinem Gedächtnis beeindruckt. Heller erinnert sich zum Beispiel noch an die genauen Worte, mit denen eine Wiener Toilettenfrau ihm als Knaben ein Präservativ der Marke Olla schenkte: «Burschi, der ist praktisch unzerstörbar. I bin vom G’schäft. Ich kenn’ mi’ da aus.»
Herr Heller, auf Ihr Leben zurückblickend, sagten Sie einmal: «Spätestens 1977 habe ich ...