Es war der Anfang vom Ende, als meine Frau die Rolle der Versorgerin übernahm und ich mich verstärkt als Hausmann betätigte. Ich sass mit Anna und unseren beiden Buben Linus und Maurice in einer Pizzeria beim Mittagessen, als mein Mobiltelefon vibrierte und den Empfang einer E-Mail anzeigte. Es war mein Chef, der mir mitten in meinen Ferien Vorhaltungen machte. Der Mann hatte es sich zur Angewohnheit gemacht, mich genau dann zu belästigen, wenn ich Zeit mit meiner Familie verbrachte.
Halb im Spass sagte ich deshalb zu Anna, dass sie nun doch noch Karriere machen könne. In der Luft hing nämlich das Angebot ihres Arbeitgebers, Annas Teilzeitpensum in eine 100-Prozent-Stelle umzuwandeln. ...