Eigentlich bin ich ein Landei, sage ich oft, wenn ich als heutige Stadtzürcherin nach meiner Herkunft gefragt werde. Meine Kindheit war geprägt vom Leben in einer Zürcher Landgemeinde, vom Spielen in Bächen, Wiesen und Wäldern. Stundenlang streifte ich mit den Hunden durch die Gegend, baute Hütten, beobachtete Vögel, sammelte Pflanzen und Kräuter. Im Frühling und Herbst verbrachte ich die Ferien auf dem Bauernhof meiner Tante, half im Stall, versteckte mich vor den Gänsen und begleitete meinen Onkel in die Käserei. Es war eine glückliche Kindheit in einem dörflichen Umfeld und in einer traditionellen Kleinfamilie.
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