Stuttgart
Donnerstag, 26. Februar 2026. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, der Verfassungsschutz dürfe die AfD vorerst nicht als «gesichert rechtsextremistisch» einstufen. Ein Verbot der Partei, wie es sich viele Vertreter konkurrierender Parteien wünschen, rückt in weite Ferne.
In der Phoenix-Halle der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart herrscht am Abend gespannte Erwartung. Der Südwestrundfunk hat zur «Wahlarena» geladen. Die Spitzenkandidaten von CDU, SPD, FDP, Grünen, Linken und AfD treten gegeneinander an. Offiziell, um über die Zukunft Baden-Württembergs zu diskutieren. Inoffiziell, um die AfD zu stellen.
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