Ausgerechnet er soll das gesagt haben: «If you don’t make mistakes, you don’t play Jazz.» Ausgerechnet Kenny Barron, von dem ich nicht wüsste, wann er in den 75 Jahren seines Lebens einen falschen Ton gespielt hätte. Das eben soll ihm ein Schüler seinerzeit entgegnet haben. Darauf Barron: «Du hörst die Fehler nur nicht.» Kenny Barron ist, ob als unnachahmlich einfühlsamer Begleiter, als ein immer in atmenden Bögen denkender Improvisator oder als ein Komponist von ganz natürlichen und gleichzeitig komplexen Kompositionen, der makellose moderne Jazzpianist schlechthin, zu vergleichen nur mit den grössten Meistern der s ...