Bildung und Gemeinplätze, Semiotik und Massenkultur, Pedanterie und Witz: Aus der Verbindung dieser Elemente entsteht das Werk Umberto Ecos. Eco ist Gelehrter, Journalist, Dozent, Romancier und unübertroffener Akrobat postmoderner Kultur. Kein anderer italienischer Autor ist weltweit berühmter als er, nicht einmal Carlo Collodi, der Schöpfer von «Pinocchio». Keiner wird mehr verkauft und vielleicht sogar eifriger gelesen. Seit mindestens zwanzig Jahren ist es so gut wie unmöglich, einen Philosophen, Literaturkritiker, Wissenschaftler oder Politiker dabei zu überraschen, Umberto Eco Unrecht zu geben. Folglich kann Eco als der Mann definiert werden, der nur zu einem einzigen Zweck ziti ...