Giorgia Meloni und ihre postfaschistische Partei «Fratelli d’Italia» («Brüder Italiens») sind die keineswegs heimlichen, aber in Schlagzeilen und Kommentaren irgendwie verheimlichten Sieger der Regionalwahlen vom Sonntag. In sieben der insgesamt zwanzig Regionen Italiens wurde gewählt, und nur in einer gab es einen Machtwechsel: In den Marken in Mittelitalien verlor die Linke — nach einem Vierteljahrhundert ununterbrochener Herrschaft. Genauer gesagt, es siegte der Kandidat der «Brüder Italiens», unterstützt von den beiden anderen Parteien des Mitte-rechts-Bündnisses, Lega und Forza Italia.
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