Der Eindruck besteht, das Thema der wirtschaftlichen Effekte der Personenfreizügigkeit sei zur Genüge abgehandelt. Die Analysen und Aussagen der Ökonomenzunft zu dieser Frage sind so eindeutig, dass man versucht wäre, sich anderen Themen zuzuwenden. Allerdings habe ich in den Debatten der letzten Wochen die beunruhigende Tendenz festgestellt, dass ein irriges Bauchargument in zunehmendem Masse an Bedeutung gewinnt. Die Behauptung nämlich, dass die Ausweitung der Personenfreizügigkeit die Arbeitslosigkeit erhöhen würde.
Diese Aussage ist deshalb besonders gefährlich, weil sie so plausibel tönt. Wenn ein Osteuropäer in der Schweiz einen Job annimmt, scheint es intuitiv logisch, das ...