Hand aufs Herz, wann haben Sie das letzte Massaker veranstaltet? Schaufensterscheiben mit einer Eisenstange eingeschlagen und einen stark bewachten Verwaltungsrat platt gemacht? Wenn ich meinem Kollegen beim Spielen von «State of Emergency» über die Schultern schaue, mag ich fast nicht hinsehen. Wie ein Berserker rennt die von ihm gesteuerte Comic-Figur durch eine gutamerikanische Shopping-Mall, zertrümmert Scheiben, schleudert Granaten, wenn sie nicht gerade mit Maschinengewehrsalven ein blutiges Inferno anrichtet, währenddem ein Off-Kommentar freudig verkündet: «Sprengen Sie Gebäude in die Luft, und gewinnen Sie Bonuspunkte.»
Doch dann wird alles ganz anders. Der Spielfreund gönn ...