In der kleinräumigen Schweiz kennt man sich und kommt sich nahe. Manchmal ungesund nahe. Beispielsweise im Gesundheitswesen. Beispielsweise im Zürcher Oberland. Das von zwölf Aktionärsgemeinden getragene Spital Wetzikon musste im Frühling beim Bezirksgericht Hinwil um provisorische Nachlassstundung nachsuchen. Die Finanzpartner haben zuvor klargemacht, dass sie nur im Fall einer Staatsgarantie zur Ablöse einer 170-Millionen-Obligationenanleihe bereit seien. Doch der Zürcher Regierungsrat hat abgelehnt im Wissen, dass die Fremdfinanzierung dieses Spitals bei etwa 230 Millionen Franken liegen dürfte.
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