Er ist ein Berg von einem Mann, ein Kopf mit Charakter, argumentativ rudernd die Arme, charmant ostschweizerisch der Dialekt, wortgewaltig seine Statements. Und an diesem Réduit des Swiss Banking haben sich verunsicherte Bankkunden aufgerichtet und zahlreiche Gegner die Zähne ausgebissen. Jetzt ist Konrad Hummler weg. Zurück bleibt eine Lücke.
Konrad Hummler war der Letzte aus der Zunft der Schweizer Privatbankiers, die in ihrer aktiven Zeit Geld und Geist, Weitläufigkeit und Diskretion zu vermählen wussten. Wie einst Alfred E. Sarasin, der diskrete Basler Privatbankier. Wie einst Hans J. Bär, der grosse Zürcher Privatbankier. Wie Hans Vontobel, der letzte noch lebende Doyen a ...