Das waren noch Zeiten, als man den Zuger Nationalrat Gerhard Pfister in den eigenen Reihen zwar respektierte, ihm aber gleichzeitig die Eignung für den Bundesrat und selbst für den Parteivorsitz absprach. Er stehe zu weit rechts, hiess es damals. Pfister verkörperte mit dem Appenzeller Arthur Loepfe den rechten und wirtschaftsfreundlichen Flügel seiner Partei. Sogar von einem Parteiwechsel von der CVP zur SVP war zeitweise die Rede. Mit seiner Kritik an der Abwahl von Christoph Blocher aus dem Bundesrat hatte sich Pfister 2007 parteiintern nicht viele Freunde gemacht. Der damalige Parteichef Christophe Darbellay und mit ihm viele Parteikollegen waren am Komplott gegen Bundesrat Blo ...