Was am Montag im Nationalratsaal geschah, kam für die sonst so straff geführte SVP einem Aufstand gleich. Fraktionschef Thomas Aeschi stellte den Ordnungantrag, die Session wegen des Coronavirus zu verschieben. Dass er damit scheitern würde, wusste jeder im Saal. Alle übrigen Parteien waren dagegen. Gerade deswegen erwartete man, dass die SVP-Parlamentarier ihren Chef geschlossen unterstützen würden. Es kam anders. Aeschi erhielt für sein Anliegen nur 13 Stimmen. Seine Parteifreunde hatten ihn desavouiert.
Meuterei in der SV ...