Moise Kisling, Kiki de Montparnasse in rotem Pullover und blauem Schal, 1925 – Da war Paris, 1920er Jahre, da waren Künstler, die üblichen Reichen, die haben wollten, was ihr Geld nicht kaufen konnte, die schönen Armen, die in den Armen von allem liegen wollten, alle trunken und betrunken, das Sein lag in der Luft wie ein Parfüm, nicht wie Bohnerwachs, später und immer noch. Und da war Kiki de Montparnasse (1901–1953), die Königin des Reiches der Aufstrebenden, der Tragischen, der an sich selbst Scheiternden, jener, die den Verlockungen der Zeit erlagen, der Mitläufer und der Handvoll Genies.
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