B100-Biodiesel-Antrieb für DAF-LKW der neuen Generation
Viele Transportunternehmen stellen sich längst der Energiewende und evaluieren alternative Antriebe zugunsten von Umwelt und eigener CO2-Bilanz. Dabei sind Elektroantriebe nicht immer die richtige individuelle Lösung. Biodiesel kann hier als Alternative dienen, zumal Fahrzeuge der neuen Generation von DAF mit dem speziell entwickelten Paccar-MX-13-Motor ausgerüstet sind. Der B100-kompatible MX-13 leistet 355 kW/480 PS und optimiert mittels einer speziell entwickelten Software viele Faktoren, die für den niedrigeren Brennwert von Biodiesel verantwortlich sind. Bekannt ist B100-Biodiesel auch unter dem Namen FAME- (Fettsäure-Methylester) oder RME-Biodiesel (Rapsöl-Methylester), also ein Treibstoff, der vollständig aus erneuerbaren pflanzlichen Ölen und Fetten hergestellt wird. Im Vergleich zum herkömmlichen fossilen Dieseltreibstoff reduziert der B100-Biodiesel die CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent.
DAF Trucks N.V.
Goodyear-Effizienzrechnerfür Transportflotten
In der modernen Flottenbewirtschaftung muss auch das Reifenmanagement berücksichtigt werden, Kostenoptimierung und Massnahmen für die weitere Verringerung des CO2-Fussabdrucks sind dabei die Ziele. Der Reifenhersteller Goodyear präsentiert hierzu eine neue Lösung in Form eines Effizienzrechners für Transportflotten. Und dies geht so: Die verantwortliche Person gibt relevante Daten des Fuhrparks wie jährliche Fahrleistung, durchschnittlicher Treibstoffverbrauch pro Fahrzeug, die Treibstoffkosten sowie weitere Parameter in den Effizienzrechner ein. Die Simulationsprogramme des Goodyear-Effizienzrechners zeigen dann auf Basis der Angaben mögliche Produkte und Lösungen von Goodyear auf, die einen wesentlichen Beitrag zur angestrebten Kostenreduktion und Verringerung der CO2-Emissionen leisten können. Mit dem Goodyear-Effizienzrechner sind sofort verfügbare Simulationen zum Einsparpotenzial der Wartungskosten pro Jahr, zur Schätzung der Einsparung von Treibstoffkosten und damit zur potenziellen CO2-Reduktion pro Jahr auf einen Blick ersichtlich.
Hyvia-Wasserstoffprojektist gescheitert
Keine guten Nachrichten für die Wasserstofftechnologie: Nach einem Insolvenzverfahren im Dezember 2024 ist Hyvia, das Gemeinschaftsprojekt der Renault Group und des amerikanischen Unternehmens Plug Power, im Februar gescheitert. Hyvia startete 2021, um von Frankreich aus leichte Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb zu kommerzialisieren. Verläuft die Marktentwicklung schon bei der batteriebasierten Elektrifizierung des Verkehrs langsamer als erwartet, so ist dies bei der Brennstoffzellentechnologie zusätzlich verzögert. Mit ein Grund ist der schleppende Ausbau eines flächendeckenden Netzes von Wasserstofftankstellen.
MAN-Elektro-LKW haben 2025 schon 500 000 Kilometer zurückgelegt
Bei Logistikdienstleistern in Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden sind seit Anfang 2025 über hundert Einheiten einer Vorserie von 200 MAN E-Trucks im täglichen Einsatz. Darunter sind grosse Player wie Dachser, DB Schenker, Duvenbeck, Dräxlmaier und Koopman. Mit den Fahrzeugen werden Touren von bis zu 800 Kilometern gefahren. Eine Auswertung über 500 000 gefahrene Kilometer ergibt einen Verbrauch von tiefen 106 kWh pro 100 Kilometer, auch bei winterlichen Temperaturen. Vergleicht man dies mit Diesel-LKW und deren Durchschnittsverbrauch von 27 Litern pro 100 Kilometer, wurden 400 Tonnen CO2 eingespart. Die Voraussetzung für diesen Vergleich ist jedoch die Verwendung von 100 Prozent Grünstrom aus erneuerbaren Quellen.
Autovermietungen setzen auf die neue V-Klasse von Mercedes-Benz
An Flughäfen, Bahnhöfen oder bei Hotels stehen die meist schwarz lackierten Raumgleiter von Mercedes-Benz. Die V-Klasse ist seit Produktionsbeginn im Herbst 2014 ein solider und je nach Ausstattung sehr edler Begleiter von Personentransporten jeder Art. Dank dem 4-Matic-Allradantrieb gilt die V-Klasse nicht zuletzt bei den Nobelherbergen in den Schweizer Wintersportorten als Fahrzeug der Wahl. Die neusten Ausführungen punkten mit mehr Fahrkomfort, noch edlerer Innenausstattung, intelligenter Vernetzung und geschärftem Aussendesign. Die neuen V-Klassen dienten auch als standesgemässe Beförderungsdienstleister für Prominenz aus Politik und Wirtschaft während des Weltwirtschaftsforums (WEF) im Januar dieses Jahres in Davos. Alles Argumente, die einen Abschluss über insgesamt 370 Einheiten für die massgebenden Vermieter in der Schweiz wie Avis, Europcar, Hertz und Sixt rechtfertigen.

