Weltwoche: Sie erfanden Anfang der neunziger Jahre das, was wir heute Swissness nennen. Wie kam es dazu?
Jordi: Ich kam schon als junger Mann weit in der Welt herum. Mir fiel auf, dass man im Ausland von der Schweiz schwärmte, viele Schweizer selbst aber unzufrieden schienen. Sie waren sich gar nicht bewusst, in welch paradiesischem Land sie lebten. In Asien und Amerika sagte man mir: «Ihr habt Chalets, ihr habt Käse, mach doch eine typische Schweizer Uhr, eine, die den ‹Spirit of Switzerland› vermittelt: Mach eine Kuckucksuhr fürs Handgelenk!» Zuerst glaubte ich allerdings überhaupt nicht daran, dass jemals irgendwer eine Uhr kaufen würde, auf der ‹Michel Jordi› s ...