Andere Unternehmer klagen, sie verdienten zu wenig, oder geben auf. Du eröffnest neue Restaurants – was machst du anders und besser?» – «Ich überleg’ mir das oft auch. Ich unterrichte an der Hotelfachschule in Luzern und muss Studenten sagen: ‹Ihr seid mal fertig, macht einen Laden auf – und in der Schweiz, sagt man, macht man dann einen Gewinn von 0,3 Prozent. Oder minus . . .› Das kann doch nicht sein. Ich schau mich als Gast an, ich geh sehr persönlich ans Geschäft ran. Mich interessiert nicht, was im ‹Pauli› steht [‹Lehrbuch der Küche›, ein Standardwerk], ich such’ einen Koch – stelle aber alles infrage. Und mache dann das, was die anderen nicht mache ...