In einer bemerkenswerten Einschätzung für die Weltwoche äussert die frühere Aussenministerin Micheline Calmy-Rey (SP) in Bezug auf das EU-Rahmenabkommen Bedenken wegen zu raschen Handelns. Bei allem Verständnis für jene Kreise, die sich mittels Rahmenabkommen ein geordnetes Verhältnis zur EU erhoffen, warnt Calmy-Rey davor, jetzt nach Brüssel zu rennen und um jeden Preis zu unterschreiben. Denn im Inland gebe es für den Vertrag keine Mehrheit, wir sollten den Briten den Vortritt lassen – und wir Schweizer müssten zu einem internen Konsens gelangen, während wir mit der EU im konstruktiven Dialog bleiben. (mehr)
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