Mick Foley
Auch wenn er die lederne Gesichtsmaske ablegt, sieht er nicht gerade wie ein Literat aus. Unter seinem Haar verbirgt sich ein abgerissenes Ohr, unter seinem Schnauz ein ausgeschlagener Zahn. Der Wrestling-Star (Kampfname: «Mankind») bringt 150 Kilo auf die Waage. Nach 2000 Ringkämpfen verkündete er seinen Abschied von dem Sport, der doch stark auf den Rücken geht, und legt jetzt seinen ersten Roman vor. Nur sechs Wochen hat er gebraucht, um das Buch zu schreiben, handschriftlich. Das Manuskript fand den Weg zu einem der nobelsten Verlage der Literaturwelt, Knopf, der auch John Updike und Toni Morrison unter Vertrag hat. Für die Lektorin war Mick Foley ein Unbekannter, sie i ...