Eine Partei, die Wahlen gewinnt, kann sich alles erlauben, sogar übelgelaunte Parlamentarier. Eine Partei wie die SVP, die gegen eine drohende Wahlniederlage ankämpft, nicht. Ein Nationalrat wie der SVP-Präsident des Kantons Bern, Werner Salzmann, der fast ständig mit einem Miesepetergesicht durch die Wandelhalle des Nationalrates stampft, erweckt da schnell einmal den Eindruck fehlender Begeisterung. Das sei mitnichten so, sagen andere Berner SVP-Vertreter, die ihn gut kennen. Das sei sein Naturell und nicht etwa antrainiert, um Gegner und Journalisten abzuschrecken. Er sei halt kein Charmebolzen.
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