Mike Müller sitzt auf einem Tisch, den Körper nach hinten gelehnt, die Arme aufgestützt. Er nimmt einen Secondo-Slang an, ähnlich Âjenem seiner Albaner-Figur Mergim Muzzafer in der Sendung «Giacobbo/Müller». Es geht um Musik, Rapper, Banden, Prügeleien auf dem Pausenplatz. Und um einen «TrainerÂhosentag», an dem alle Schüler zum Ärger der Lehrer in Trainerhosen zur Schule gingen. Im Theater, vor Publikum, dürfte dies für viele ÂLacher sorgen, zumal Müller die verbreiteten Satzstellungs- und Fallfehler der Secondos beibehält. «Die reden wirklich so», sagt er schmunzelnd.
Müller steckt mitten in den Proben zu seinem neuesten Projekt: ein Solostück über eine Zürcher S ...