Mike Müller zieht in den Kampf gegen die 200-Franken-Initiative, die eine entsprechende Limite der SRG-Gebühren fordert. Verständlich: Ohne den Staatsfunk würde heute wohl kaum jemand den Solothurner kennen. Müller konnte sich dank der zwangsfinanzierten Reichweite einen Namen machen («Giacobbo/Müller», «Der Bestatter»). Das nutzt er nun, um in den Abstimmungskampf einzugreifen. In der Sonntagszeitung bestreitet er die längst erwiesene Linkslastigkeit von SRF. Das sei «ein rechtes Narrativ», sozusagen eine Verschwörungstheorie. «Journalistinnen und Journalisten sind zwar tendenziell eher links. Aber wenn man schaut, welche Journalisten von SRF in die Politik wechselten, ...