Als Angehörige der Millennial-Generation habe ich einige Frauen zu manischen Brautmonstern mutieren sehen. Sie vergleichen argwöhnisch ihre Diamantringe wie Schulbuben den vorderen Hoseninhalt. Engagieren Wedding-Planner, die man früher für Fabelwesen aus amerikanischen Liebeskomödien hielt. Selbst die unsportlichsten Freundinnen werden zu Fitness-Freaks für den Auftritt im Kleid, als ginge es zur Oscar-Verleihung. In Chat-Gruppen dann für ein, zwei Jahre nur noch ein Thema: Saras Traumhochzeit auf dem Weingut in der Toskana. Melanies Pool-Party-Hochzeit in Frankreich mit 150 «Liebsten». Davor natürlich: Junggesellinnen-Abschied in Rom oder ...
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