Anfang der neunziger Jahre, als Redaktor bei der Berner Zeitung, wurde ich ignoranter Ostschweizer einer Schulung in bernischen Ortsnamen unterzogen, ich lernte zum Beispiel, dass es heisst: «an der Lenk». Und nicht «in der Lenk» (was man oft hört). Und schon gar nicht «in Lenk». Der Name der Simmentaler Gemeinde leitet sich ab von der «Längegg», dem vom Oberlaubhorn abgehenden Grat. «An der Längegg» wird zu «an der Lenk».
Man kann an der Lenk schön winterwandern. Den Fluchtpunkt respektive Zufluchtpunkt bildet zuhinterst im Talgrund das Hotel «Simmenfälle» unter der Wand des Wildstrubelmassivs. Dieser Bergklotz trennt die Berner von den Wallisern – legendär die einstig ...