Eigentlich kann man da nur staunen. 200 Millionen Franken will die Zürcher Stadtregierung in den nächsten Jahren für «Windenergieanlagen im In- und Ausland» ausgeben – und weil man nicht über konkrete Projekte und Standortfragen diskutieren mag, wird einfach ein Blankoscheck gefordert. Die Zürcher Stimmbürger, die am kommenden Wochenende über die Vorlage befinden sollen, wissen nicht, ob sie mit ihrem Geld Windräder auf dem Irchel oder in Island subventionieren. Wird die Stadt selber bauen oder bauen lassen? Es scheint niemanden zu kümmern. Lediglich die SVP opponiert, lauwarm. Womit das 200-Millionen-Ding so gut wie angenommen ist.
Die einzigen Abstimmungsplakate, die in Züri ...