Wer Naturstrom ernten will, muss nicht nur Subventionen säen – er muss auch neue Leitungen bauen. Die Gigawattstunden von nachhaltiger Energie, die nach dem Willen des Bundes in einigen Jahren aus Windmühlen und Solarpanels kommen sollen, fliessen unregelmässig. Es braucht deshalb Investitionen ins Stromnetz.
Um bei den Energieversorgern Geld für neue Leitungen lockerzumachen, hat der ÂBundesrat kürzlich höhere NetznutzungsÂgebühren bewilligt. Ab dem nächsten Jahr soll das den Stromkonzernen zusätzliche 190 Millionen pro Jahr einbringen. Das Geld werde verwendet, um die Energiewende zu ermögÂlichen, betonen Branchenvertreter.
Ihr Kalkül ging auf. Obwohl die Entschei ...