Als Pascal Couchepin (FDP) im Herbst 2009 als Bundesrat abtrat, waren alle froh. Am Ende war der Walliser wegen seiner herrischen Art und der ständigen Polemik fast nur noch von Gegnern umgeben. Er hatte das Vertrauen verspielt und war unfähig, in seinem Depar- tement noch etwas zu bewegen.
Als Didier Burkhalter im Herbst 2009 die Führung des Innendepartementes übernahm, waren alle froh. Burkhalter ist das Gegenteil seines Parteikollegen Couchepin. Weder selbstverliebt noch machtbesessen, kennt er seine Dossiers und kann zuhören.
Zwei Jahre ist der Neuenburger jetzt im Amt. Und immer weniger Personen sind froh über ihn. Zwar ist Burkhalter noch immer dossierÂfest und geht auf seine Ge ...