Und plötzlich reden alle nur noch von Adolf Muschg. Der intellektuelle Grossschriftsteller vom rechten Zürichseeufer hat es sogar ins Boulevardblatt Blick geschafft. Muschg nahm sich am Abend vor der Bekanntgabe des Siegers selber aus dem Rennen um den Schweizer Buchpreis, eine neue, werbewirksame Auszeichnung, die am Sonntag an der Literaturmesse in Basel zum ersten Mal verliehen wurde und mit 50 000 Franken dotiert ist. (Der Preis ging an Rolf Lappert für seinen bei Hanser erschienenen Roman «Nach Hause schwimmen»).
Seit dem «Eklat» (Blick) berichten die Medien täglich über den Fall. Im Zentrum des Interesses steht ein böser Verdacht: Hat sich Muschg zurückgezogen, weil er Wind ...