Eigentlich ist es momentan praktisch unmöglich, mit Miriam Behrens in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Die Direktorin der Schweizerischen Flüchtlingshilfe hat wegen des Ukraine-Konflikts alle Hände voll zu tun. Trotzdem nimmt sie sich an ihrem Wohnort Ormalingen Zeit für eine Verschnaufpause und spricht über ihre Emotionen und Eindrücke der vergangenen Wochen: «Die Situation löst grosse Betroffenheit aus – wie die Menschen leiden und die Zivilgesellschaft zur Zielscheibe wird, wie die russische Armee vor nichts zurückschreckt.»
«Wir finden eu ...