Philipp Müllers Verhalten nach dem Verkehrsunfall werfe Fragen auf, schrieb der Blick. Die Weltwoche diagnostizierte «menschliches Versagen». In der Tat hatte sich der FDP-Chef in Ungereimtheiten verstrickt. So sprach er davon, ein «Blackout» zu haben, erinnerte sich aber sehr wohl an alles, was er unmittelbar vor dem Crash nicht gemacht hatte: mit dem Handy telefoniert beispielsweise. Obwohl er angeblich unter «Schock» stand, gab er am Tag nach dem Unfall ein recht unbekümmertes Radiointerview.
Die meisten Kommentatoren, gerade auf rechtsbürgerlicher Seite, nahmen Müller in Schutz. Er sei ein guter Parteipräsident, habe in etlichen Bereichen eine VerständigungsÂbasis für die b ...