Zürich ist nicht Indianapolis – und schon gar nicht Monte Carlo. Doch am kommenden Wochenende wird die Limmatstadt in den Kreis der globalen Motorsport-Destinationen aufgenommen. Formel E heisst die Veranstaltungsserie, die selbst Umweltaktivisten und Pedalofahrer in den Temporausch treiben soll.
Der Anlass ist von sporthistorischer Bedeutung. Seit über 60 Jahren steht die Schweiz motorsportlich weitgehend still. Dafür verantwortlich ist ein Ereignis, das die Welt am 11. Juni 1955 erschütterte. Während des 24-Stunden-Rennens in Le Mans krachte der Wagen des Franzosen Pierre Levegh in die Zuschauermassen und riss 85 Menschen in den Tod. Der Motorsport wur ...