Wer nach der Atomkraftwerk-Havarie in Fukushima Aktien des Schweizer Solartechnologie-Zulieferers Meyer Burger kaufte, in der Hoffnung auf einen Boom von Alternativenergie, verlor viel Geld. Die Aktien notierten Ende 2011 bei 15 Franken – halb so viel wie zu Beginn des Jahres. Generell musste schmerzliche Verluste hinnehmen, wer in die Solarbranche investiert hatte. Böse erwischte es die etwa 15 000 Kleinanleger, die ihr Geld dem deutschen Unternehmen Solar Millennium zur Verfügung gestellt hatten: Kurz vor Weihnachten beantragte die Firma, die mit dem Slogan «Wir entwickeln die Zukunft» geworben hatte, die Insolvenz. Die deutsche Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger sprach von der ...