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Mit dem Fiktionalen im Tornister
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Mit dem Fiktionalen im Tornister

Zwölf Jahre wurde ein Junge filmisch begleitet. Sein ­Heranwachsen ist der Stoff des Spielfilms «Boyhood». Ein ­verblüffendes Experiment.
Als die Bilder das Laufen lernten, war die Sehnsucht riesengross, dem wirklichen Leben mit seinen normalen Sterblichen zu entfliehen. Deshalb liebten die Menschen in arkadischen Lichtspiel-Gefilden glamouröser und ihre Schicksale hatten überirdische Dimensionen. Das Kino durfte kein Spiegel des Lebens sein, sondern seine Steigerung. Es war eine Traumdestination. Je massloser sie sich entfaltete, desto heftiger bildete sich eine Gegenbewegung, Menschen zu zeigen, die Schulden, aber keine Schuld zu tragen haben; Waffen tragen, die sie nicht grösser, nur gemeiner machen; eben über normale Sterbliche aus der wirklichen Welt zu erzählen. Beide Bedürfnisse zu fusionieren, Fiktionen mit Brock ...
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