Im Folgenden wird Alarmdeutsch gesprochen, weil es angebracht ist, ein paar Superlative unter das Volk zu werfen, und das sind immerhin wir. Dieses Jahr bekommt zum Ende hin so etwas wie einen Sinn, weil «Borat» ins Kino kommt, ein Film mit einem sperrigen Untertitel, der übersetzt etwa heisst «Kulturelle Lernung von Amerika, um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen». Darin spielt der englische Komiker Sacha Baron Cohen den kasachischen Journalisten Borat, der nach Amerika fährt, um für seine Landsleute zu erforschen, wie man ein Land erfolgreich macht. Borat liebt den Westen und seine Errungenschaften: Pornografie, Prostitution, flamboyante Männlichkeitsrituale und ...