Papst Franziskus mahnte kürzlich zur Vorsicht. Die Bibel verlange zwar, Fremde Âwillkommen zu heissen, sagte er gegenüber einem portugiesischen Kirchensender. Man dürfe aber nicht übersehen, «dass es nur 400 Kilometer von ÂSizilien entfernt eine über alle ÂMassen grauÂsame, terroristische Guerilla-Gruppe gibt». Und dann meinte er: «Es ist wahr, dass die ÂGefahr der Infiltration besteht.»
Viele bestreiten diese Bedrohung, halten es für unfair, Migrations- und Terrorprobleme miteinander zu verknüpfen oder zu vermischen. Unter den Attentätern von Paris, so argumentieren sie dann, wanderten nach bisherigen Erkenntnissen lediglich drei Terroristen über die Flüchtlingsroute nach ...