Herr Spuhler, welche Episode der Bundesratswahlen ist Ihnen am meisten geblieben?
Der zweite Durchgang, die problemlose Wiederwahl von Frau Widmer-Schlumpf.
Haben Sie nicht damit gerechnet?
Es ist wie im Sport: Wenn man antritt, will man gewinnen. Und wir sind angetreten, den Bundesratssitz einer Fünf-Prozent-Partei zu erobern, um die Konkordanz wiederherzustellen. Wir haben bis zum Schluss gehofft, dass es doch noch klappt. Aber wir sind deutlich gescheitert, und das leider schon im ersten Wahlgang. Es ist eine Kanterniederlage, die in dieser Klarheit für mich unerwartet kam.
Die Medien und die Wahlsieger vom letzten Mittwoch geben der SVP die Schuld. Zu Recht?
Das Mitte-links-Kar ...