Diese Finanzierung gleicht einer Vernebelung. «Die SBB war 2010 gut unterwegs», lobte sich die Bahn im letzten Jahr. «Das Konzernergebnis fiel mit 298,3 Millionen Franken erfreulich aus.»
Mit einiger Verspätung präsentieren die schweizerischen Eisenbahnen jeweils ihr Jahresergebnis. In der Öffentlichkeit diskutiert wird, wenn überhaupt, die sogenannte «betriebswirtschaftliche Rechnung». Eine Rechnung, die ihren Namen nicht wirklich verdient. Denn die wichtigsten Infrastruktur- und Kapitalkosten sucht man dort vergeblich. Sie tauchen erst in der «volkswirtschaftlichen Rechnung» auf, wo auch jene «Deckungsbeiträge» aufgeführt sind, die durch die Kantone, vom Bund oder mit Hi ...