10. Oktober 2002: Um 07.45 besteigt Baruch Neuman den Bus. Bevor er losfährt, geht er durch den Wagen und sucht ihn nach verdächtigen Objekten ab. Erst dann setzt er sich ans Steuer. Das ist Vorschrift. Neuman öffnet die Vordertür und beginnt seine Fahrt auf der Linie 86 zum Militärspital Tel Hashomer, unweit von Tel Aviv. Fast anderthalb Jahre später kann er die Erinnerung an diesen Morgen, der so gewöhnlich begann, immer noch nicht auslöschen. Die Bilder verfolgen ihn. Neuman sieht in Angstträumen den Terroristen vor sich, er wacht in der Nacht schweissgebadet auf, täglich spricht er über die Minuten, in denen er den um sich schlagenden Terroristen am Boden festhielt.
Der israel ...