«Machen Sie Witze?», frage ich die Frau von der Filmverleih-Firma. Sie hat mir ein Interview mit Spike Lee angeboten – allerdings kein «one-on-one», sondern bloss einen Platz in einer Gruppe mit zwei Kollegen. Das ist, wie wenn die Dame vom Reisebüro sagen würde: «Im Hotel war kein Zimmer mehr frei, aber wir haben ein Bett für Sie im Männerwohnheim reserviert.» Ich soll mich nicht beklagen, sagt die Filmverleiherin – andere Journalisten hätten ausdrücklich ein Gruppen-Interview gewünscht, denn Spike sei nicht der angenehmste Gesprächspartner. Das finden auch der Spiegel («Er ist schwierig») und die Frankfurter Allgemeine («Er ist immer wütend»).
In der Halle des Fünf ...