In den vergangenen Jahren haben die Notenbanken von Amerika, Europa und Japan ihre Geldmengen in einem zuvor als unvorstellbar betrachteten Ausmass ausgeweitet. Obwohl als Folge davon die Banken in Liquidität schwimmen, hat diese bisher kaum ihren Weg in die stagnierenden Volkswirtschaften gefunden. Von den rekordtiefen Zinsen profitieren die überschuldeten Staaten. Die Leidtragenden sind die Sparer, die ihren Gürtel enger schnallen müssen und weniger konsumieren können. Nun scheint die expansive Geldpolitik wenigstens in den USA zu wirken. Zurzeit wächst die amerikanische Wirtschaft wieder mit Zuwachsraten, die diesen Namen verdienen. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit auf ein Nive ...