Der Parteikonvent der Demokraten in Charlotte stand im Zeichen grimmiger Entschlossenheit. Der erste schwarze Präsident Amerikas hatte vor bald vier Jahren den Mund etwas voll genommen. «Hope» und «Change» und «Yes, we can» – all die Schlagworte werden ihm jetzt um die Ohren geschlagen. Guantánamo ist noch in Betrieb, der Iran entwickelt weiter Atomwaffen, das Ansehen Amerikas in der Welt ist ungefähr dort, wo es immer war.
«Hoffnung ist ein Soufflé, das nicht zweimal steigt», bemerkte dieser Tage ein Experte der sozialliberalen Brookings Institution in Washington. Die Rettung des Planeten ist in den Hintergrund getreten. Wirtschaftlich geht es schlechter. Die Reform des Gesun ...