Erst ein Jahr ist es her, da lancierte das Schweizer Fernsehen eine idée suisse mit Folgen: In der achten Sendung der Talkshow «Giacobbo/Müller» trat zum ersten Mal ein seitengescheiteltes Bubengesicht live vor die Kamera. Gähnen machte sich breit im Saal, und zu Hause griff man bereits zur nächsten Packung Salzstangen. Bis dieses Gesicht den Mund öffnete und zur Euro 08 im Tonfall von Köbi Kuhn sagte: «Die Schweizäh hat die Chanceäh, einmaläh auch gegen einen ganz grossen Gegner zu . . . ähverlieren.» Die Stimme näselte weiter als Franz Beckenbauer und sang dann zur Ukulele als Christoph-«Gäled Si»-Mörgeli. Der Saal tobte, die Fernsehzuschauer zu Hause weinten salzige Lac ...