In den späten neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschloss eine junge Designerin bei der Firma Puma, ihren persönlichen Vorlieben freien Lauf zu lassen. Die Mittzwanzigerin, nennen wir sie Nina D., entwarf zu dieser Zeit Fussballtrikots, unter anderem für Lazio Rom. Und sie tat es gut und gern, denn wie viele Frauen sieht Nina D. gerne muskulöse Männer. Und nun bekamen sie noch mehr davon: Im Gegensatz zu den damals üblichen Leibchen lagen die Puma-Hemden der Römer hauteng an. Das hat, neben dem optischen, sogar einen sportlichen Vorteil: Je enger das Trikot, umso schwerer fällt es dem Gegenspieler, sich daran festzuhalten. Aber die engen Körperhüllen hatten auch einen g ...