Zürich. «Geniess es! Entspann dich!», haben mir freundliche Menschen mit auf den Weg gegeben, als ich am Wochenende mit düsterer Miene meinen Arbeitsplatz räumte. Die Order ist ergangen: Ich muss in die Ferien. Himmel hilf.
Geplant habe ich nichts, wohl weil ich hoffte, es komme noch etwas Unaufschiebbares dazwischen. Der Mann an meiner Seite tat es mir gleich. Also Italien. Nach tagelangem Hin und Her (wollen, sollen, können wir, und falls ja: warum doch noch nicht sofort?) setzen wir uns eine Abreise-Deadline: Donnerstag früh, fünf Uhr. In der Nacht davor treibe ich mich bis halb zwei auf Zürichs Strassen herum (kein Tram, das mich überfährt) und erwache schliesslich um vier, a ...